Heute gab´s mal was Einfaches von der Feuerstelle...in aller Ruhe...ein Putencurry...Das Originalrezept stammt von AlmazanKitchen. Ein paar Kleinigkeiten habe ich abgewandelt.
Die Zutaten: eine große Putenoberkeule, eine Süßkartoffel, Knoblauch nach Geschmack, ein daumengroßes Stück Ingwer, zwei Chilis, der Saft einer Zitrone, etwas Erdnussöl, zwei Dosen Kokoswasser (...nicht Milch...!), Koriander, Senfsaat, Pfeffer, Salz, Frühlingszwiebeln und etwas Sahne und Butter.
Zunächst musste ich die Putenoberkeule entbeinen...Naja...bin halt kein Metzger...sieht ein wenig aus wie´n Unfall...
Anschließend habe ich das Fleisch in Würfel geschnitten...
Fire on...Für was so ´ne Tipi-Feuerstelle alles gut sein kann...
Nun ging´s an die Würzpaste...und mein Mörser kam auch noch mal zum Einsatz...Irgendwie macht das deutlich mehr Spaß, als fertige Rubs zu verwenden...
Was ein Duft... :-)
Die Frühlingszwiebeln in Rauten schneiden...
Die Süßkartoffel(n) in mundgerechte Stücke schneiden...Ursprünglich hatte ich mit zwei Süßkartoffeln geplant, was aber einfach zu viel war...
Nachdem die Pfanne schön heiß geworden war, kam die Butter an die Reihe...Aufpassen, dass sie nicht verbrennt!
Das Fleisch war ruck zuck angebraten. Da muss man echt hinterher sein, damit es nicht anbrennt...
Die Würzpaste hinzugeben und ordentlich umrühren...
Anschließend wird das Kokoswasser angegossen...
Die Süßkartoffeln und die Frühlingszwiebeln hinzugeben...
...und nach ein paar Minuten die Sahne hinzugießen...
Jetzt kann das Ganze so lange vor sich hin köcheln, bis die Kartoffeln weich sind und das Curry die gewünschte Konsistenz erreicht hat.
Die Süßkartoffeln habe eine ganze Menge Flüssigkeit gebunden, so dass es am Schluss ein relativ festes Curry war...aber lecker war´s!!! Sehr lecker...und so einfach... :-)
Als Begleitung gab es folgenden Wein:
2015 Ürziger Würzgarten Riesling Spätlese, Weingut Merkelbach, Ürzig
Der Wein steht in strahlendem, klarem Strohgold im Glas. In der dezenten Nase finden sich Aromen von Orangenschale, Küchenkräuter, Wurzelgemüse, etwas Bienenwachs und Noten, die ich als mineralisch oder steinig bezeichnen würde. Am Gaumen zeigen sich Aromen von vollreifen, nicht zu säuerlichen Äpfeln, auch mineralische Noten, ein sehr ausgewogenes Süße-Säure-Spiel mit einer leichten Herbe im langen Abgang. 85 JMP...
Ein klassischer Moselriesling, der die geballte Gewürzpower des Currys hervorragend begleitet und dazu passt, wie die berühmte Faust auf´s Auge.
Celebrate Life!
Viele Grüße!
Jochen
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