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Freitag, 17. November 2017

Was aus der Tajine: Rindfleisch north african style

Es gibt da einen Koch namens Yotam Ottolenghi. Auf seinen Reisen durch die Welt besucht er alle möglichen Formen von Garküchen...Er kocht in den hintersten Ecken der Altstädte Nordafrikas, in den Küchen von Bergbauern, in Profi-Restaurants und versucht so möglichst authentische und kreative Gerichte kennen zulernen. Seine Sendungen haben mich dazu verleitet, mir unbedingt mal eine Tajine zuzulegen...Gesagt, getan...Es handelt sich dabei jetzt nicht um ein Spitzengerät, sondern vielmehr um ein Exemplar vom Discounter...allerdings soll dieses Ding mir für meine ersten Versuche genügen...und vielleicht auch länger...

In meine allererste Tajine (Ich musste lernen, dass man sowohl das Kochgerät als auch das Gericht so nennt!) kommen sehr gutes Rindfleisch, weiße Bohnen, getrocknete Pflaumen, zwei Dosen gehackte Tomaten, Zwiebeln und etwas Knoblauch. Gewürzt wird das ganze mit einem Mix aus Kräutersalz, schwarzem Pfeffer, Cumin, Zimt, Koriander, Chiliflocken und Kurkuma... :-)



Im Grunde wird alles einfach klein geschnitten, in die Tajine verfrachtet und dann mit dem oben genannten Gewürzemix, vorgewürzt...



So sah die Angelegenheit dann aus, bevor sie in den Backofen wanderte...



JAAAA.....Backofen....Ich habe mich ehrlich gesagt nicht getraut, meine ersten Tajine auf Kohle zuzubereiten...Ich hatte Bedenken, die Tajine könnte platzen oder reißen...und das wäre ne schöne Sauerei geworden...



Aber alles ging gut...und dauerte so eine eindreiviertel Stunde. Leute ich muss Euch sagen: Es duftete unglaublich...Das Fleisch, die Bohnen und die Pflaumen waren butterzart...Kreuzkümmel und Zimt verströmten ihr Aroma...das ganze Haus hat danach gerochen... :-) Ich liebe sowas!!!



Noch ein bißchen Petersilie drüber...und fertig is´!


Hammergut....!!! Leute, kauft Euch so´n Ding und bastelt Eure eigene Tajine...Klasse!!!

Viele Grüße!!!
Jochen

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