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Donnerstag, 29. Oktober 2015

Crown Roast aus dem Smoker

Auf meiner Lesereise durch einige Smoker-Bücher bin ich auf dieses Rezept gestoßen, dass quasi nach dringender Realisierung schrie...Am letzten Wochenende war es dann endlich soweit...

Am Tag vorher habe ich schon mal den Rub gemischt...sehr feines Zeug... ;-)...Das Rezept stammt aus der Smoker Bibel von Bill Jamison.

Da liegen sie....Neun Kotelette am Stück...



Zuerst war es mal erforderlich, die Knochen ein wenig freizulegen...was ein Gefrickele.... ;-)



Anschließend wurde das Fleisch schön gepudert und verschwand für eine Nacht in der Kühlung...



Am Smokerday habe ich die Knochen noch ein wenig mit Alufolie umwickelt...sollten ja nicht schwarz werden...Ach ja...auch einen Mopp habe ich noch gekockt...Nur mit der "Krone" wollte es nix werden, da das Stück 1. zu kurz war und 2. noch der Knochen am unteren Ende der Rippen alles zusammenhielt...aber egal...war auch so super...



Das Fleisch war für gute fünf Stunden im Smoker...Gemoppt habe ich alle dreiviertel Stunde. Gesmoked wurde mit Eichenholz (ohne Rinde) und ´ner guten Portion Apfelholz-Chips.



Bei einer Kerntemperatur von 68 Grad habe ich das Fleisch vom Feuer geholt...Meiner Meinung nach genau zum richtigen Zeitpunkt, da die oft propagierten 72 Grad für Schweinefleisch dazu führen, dass es zu trocken wird...zumindest nach meiner Erfahrung...




Leute...was soll ich sagen...das Fleisch war superzart und saftig...Die Gewürze und der Rauch waren genau richtig dosiert...nichts hat irgendwie herausgestochen...Das war seit langem das beste Stück Schwein, dass ich im Smoker hatte...



Und so sah´s dann auf dem Teller aus...aber nicht lange... :-)


Leute...für Freunde von würzigem...saftigem Kotelette eine Pflichtaufgabe...schmacht....

Nachmachen!

Viele Grüße!
Jochen

Mittwoch, 7. Oktober 2015

Coq au vin aus dem Dutch Oven

Am Wochenende gab´s mal wieder was aus dem Dutch Oven...In dem entsprechenden Kochbuch fand sich ein schönes Rezept für Coq au Vin...Also dann... Hier seht Ihr die benötigten Zutaten...ein wenig abgewandelt...weil es sich mal wieder um eine ziemlich spontane Aktion handelte... Ok...das Fleisch fehlt noch auf dem Bild...

 


Zunächst waren die Möhren, die Zwiebeln, der Lauch und der Bacon kleinzuschnibbeln...



Dann raus an den DOpf...zunächst die Hähnchenbrüste pfeffern, salzen und mehlieren...



...und dann in Butterschmalz von allen Seiten anbraten...



In dieser Zeit kann man den Wein schon mal auf die Hälfte einkochen lassen...



...um anschließend die angebratenen Brustfilets in den Wein zu verfrachten...



Nun müssen auch noch die restlichen Zutaten durch die Pfanne...Erst der Bacon...



...dann die Möhren und anschließend Zwiebeln und Lauch...





...ganz schön voll in der kleinen Pfanne... :-) Zum Abrunden kam noch ein guter Schluck Brandwein dazu...




...alles rein in den DOpf...und schmurgeln lassen...





Zum Abschluss habe ich dann auch noch ein Glas Pilze angeschwitzt und diese zum Hühnchen gegeben...naja...muss man nicht unbedingt...



Um die laaaaaaange Wartezeit zu überbrücken gabs folgende Wein:



2014 Chardonnay trocken
Pleisweiler-Oberhofen
Weingut Wilker, Pfalz


Der Wein präsentiert sich in einem mittleren Strohgold. In der Nase findet sich der "saftige und volle" Duft nach gelbem Steinobst, dezente apfelige und rauchige (Räucherspeck?) Aromen. Im Mund erscheint der erste Schluck wie der Biss in einen vollreifen, gelben Apfel. Auch glaube ich dezente Mango-Aromen wahrzunehmen. Der Wein ist herrlich ausgewogen mit schöner Säure...Das von Vaynerchuck häufig benutzte "Crunchy" fällt mir ein...Langes Finale... 89+ JMP für irgendwas um die 9,00 Euro..


Und dann war die Wartezeit auch schon vorbei...So sah das Ganze dann aus...



Das hat mal wieder Spaß gemacht...Nachmachen!!!

Viele Grüße!
Jochen


Dienstag, 29. September 2015

Ein Wein: 2010 Finca Antigua Tempranillo

Nun gut...Erfahrungsgemäß sollte der Wein seinen Zenit eigentlich schon überschritten haben...Schauen wir mal...

Das Weingut gehört zum "Imperium" der Familie Bujanda...wahrlich kein kleiner Name im spanischen Weinbau. Der Wein wurde acht Monate in Fässern aus amerikanischer Eiche ausgebaut...

Nun gut..tiefdunkles, blickdichtes Granat...in der Nase leichte Reife, feuchter Waldboden, nasses Moos, dezente Brombeeraromen, schwarze Johannisbeere...auch am Gaumen Reifearomen, Leder, zurückhaltende, recht säuerliche Aromen schwarzer Beeren...adstringierend...mittlerer Abgang...

Der Wein ist einfach ein wenig drüber...schade eigentlich...mein Fehler...

In diesem Zustand vielleicht 76 JMP...

Viele Grüße! 

Jochen

Freitag, 17. Juli 2015

Schweinefiletrolle mit Pesto Rosso und gefüllten Champignons

Da kommt man von der Arbeit und hat mal wieder Lust den Grill anzuwerfen...Und wie das während der Arbeitswoche abends oft so ist, soll sich dabei der Aufwand auch in Grenzen halten...Also ging es heute auf einen Ritt durch den Kühlschrank...Resteverwertung sozusagen...

Hier die Zutaten...ein Schweinefilet, aufgeschnitten und plattiert, Pesto Rosso, ein paar getrocknete Tomaten und milde Peperoni, Salz, Pfeffer....feddisch....den abgebildeten Senf habe ich dann doch nicht benutzt...


Gewürzt habe ich das Filet nur mit Pfeffer uns Salz...das Pesto sollte genug Geschmack abgeben...


...das Fleisch mit Pesto bestrichen, Tomaten und Peperoni "klein geschnibbelt" und darauf verteilt...


Abschließend habe ich das Filet noch mit ein paar Scheiben Schinken umwickelt...Bacon hatte ich keinen mehr und es war mir bei der Hitze zu lästig, nochmal loszuziehen...


Als Beilage gab es gefüllte Champignons. Also habe ich die Stiele herausgeschnitten und einen Teil von ihnen kleingehackt, um sie als Füllung zu verwenden...


Als weiteres Element der Füllung habe ich eine Packung Katenschinken untergemischt...


Leider war die "Aushölung" anfangs zu klein...ich habe dann mit einem Melonenausstecher nachgeholfen...klappte wunderbar...


Und so sah die ganze Sache dann gefüllt aus...Als Topping dann noch ein wenig geriebenen Gouda...




Setup am Grill wie meistens...indirekt...Filet verkabelt...und ab die Luzzi...Zielkerntemperatur 68 Grad...


Öfter mal was Neues...Fazit: Trinkempfehlung...wenn wann viel Hefe im Bier mag...Ich habe noch nie ein Weizen getrunken, dass so hefig war...aber lecker...


Als die Kerntemperatur des Filets 52 Grad erreicht hatte, habe ich die Pilze dazugelegt...


...und ziemlich bald gab es dann auch was zu essen. Im Anschnitt war das Filet wunderbar saftig und duftete wahnsinnig gut...


Zum Abschluss noch ein Tellerbild...


Also Leute...ein super einfaches Gericht, dass man auch mal Abends zaubern kann...Ein grüner Salat würde auch noch gut dazu passen...Nachmachen!!!

Viele Grüße!
Jochen

Samstag, 4. Juli 2015

Moinkballs...aus de la meng

So Ihr Lieben...was macht man, wenn man spontan Lust auf eine schöne Grillaktion hat, aber nicht unbedingt ein riesen Ding daraus machen will...? Eins der einfachsten Dinge, die sich auf einem Grill wiederfinden können und trotzdem den vollen BBQ-Erlebnisfaktor haben sind....Moink Balls...Also die legendären gefüllten Hackbällchen mit Baconmantel....Woher der Name Moink Ball kommt, könnt Ihr im Internet einfach recherchieren... ;-)

Hier die wenigen Zutaten...Anstatt reines Rinderhack habe ich gemischtes Hack verwendet...Nicht ganz stilecht, aber um den Balls etwas mehr Saft zu verleihen, kann man schon mal vom Originalrezept abweichen...


Gefüllt wurden die Bällchen mit mittelaltem Gouda, getrockneten Tomaten und milden Peperoni.


Wie ein paar bekannte Ami-Griller immer sagen...simple enough...!


Nach einiger Zeit war das gesamte Hack verarbeitet...hier das Ergebnis...


Bei dieser Hitze dachte ich zuerst, die von mir so geliebten Holzwolleanzünder würden von alleine in Flammen aufgehen...


Das Setup am Grill: indirekt...


Naja...so ´ne 57er Kugel ist kleiner als man denkt...


"Lackiert" wurde mit einer gewöhnlichen BBQ-Sauce...hier also nix Selbstgekochtes...Nehmt das, was Euch am besten schmeckt!


Nach etwa einer Stunde waren die Kügelchen fertig...It´s time to eat...(oops....da fehlt doch eins?! ;-))...


Da es so heiß war, gab es als Beilage nur einen knackigen, selbst angebauten, frischen grünen Salat...hat völlig gereicht...Es müssen nicht immer Kartoffeln (in irgendeiner Form), Nudeln oder Reis sein...


Yummi..........


Also Freunde der gepflegten Hitze...So einfach, so effektvoll und mit vollem BBQ-Gefühl...Einfach nur zu empfehlen! Nachmachen...

(AUS DE LA MENG...bedeutet so viel wie "Aus dem Handgelenk"... ;-))

Viele Grüße!
Jochen