-unterstützt durch Produktplatzierung / Werbung mit kostenlos gestellten Produkten*-
Vor einiger Zeit veröffentlichte die Rheinzeitung eine "Grill-Beilage", in welcher über die aktuellen Trends und Produkte aus dem Bereich des BBQ berichtet wurde. Ich hatte Gelegenheit hierzu ein Interview beizusteuern...infolge dessen mich der Hersteller eines keramischem "Schmortopfs" bzw. Dutch Oven, dem Ur-Topf, kontaktierte und mir anbot, sein Produkt zu testen...Dieses Angebot habe ich gerne angenommen, da ich immer auf der Suche nach neuen Möglichkeiten bin, die das Outdoor-Cooking bereichern können...
Gesagt, getan...Der Topf sollte absolut hitzebeständig sein und sogar plötzliche Temperaturschwankungen von vielen 100 Grad aushalten können. "Na gut...!", dachte ich mir..."Dann geb´ ich es ihm mal richtig...!" Aber dazu später mehr...
Beim Durchstöbern meiner Koch- und BBQ-Bücher stieß ich, völlig unerwartet in einem Kochbuch von Alfred Biolek, auf das Rezept für eine Jambalaya. Die Jambalaya ist ein sehr würziges und reichhaltiges Reisgericht aus der Cajun-Küche Louisianas. Sie ähnelt im weitesten Sinne einer Paella...aber wirklich nur annähernd. Die Zutatenliste verhieß jedenfalls viel Gutes...
Wie gesagt hatte ich vor, den Ur-Topf direkt in die glühenden Kohlen eines Holzfeuers zu stellen. "Entweder es hält, oder es hält nicht!", war die Devise...Leider setzt ein solches Feuer erstmal eine gewisse körperliche Aktivität voraus...Also hieß es zunächst, die Axt zu schwingen...
Hier die Zutaten: Cabanossi, Paprika-Wurst (bzw. -beißer), Hähnchenbrustfilets, Krabben, Schninken(-würfel), Fond, Tomaten, Staudensellerie, Frühlingszwiebeln, grüne Paprika, Zwiebeln, Knoblauch, passierte Tomaten, Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Thymian, etwas Pflanzenöl und Reis...
Nebenbei...endlich startet die Natur durch...
Erstmal ein kleines Feuerchen starten...
Und dann ging´s an die Schnibbelarbeit...Hähnchenbrustfilets in mundgerechte Stücke schneiden...
...Tomaten und Paprika würfeln...
...Zwiebeln und Knoblauch hacken...
...Cabanossi und Salami ich Stücke schneiden...Schinken würfeln...
...und den Staudensellerie würfeln...
Da zu dem Gericht auch gekochter Reis gehört und man diesen nach der Rezeptempfehlung separat vorkochen sollte, kam mein kleiner Dutch Oven auch noch zum Einsatz. Ich habe ihn dann auch zwischen die Holzscheite auf die Kohlen gestellt...innerhalb von Sekunden war der Topf so "knalle-heiß", dass ich dabeibleiben und aufpassen musste, dass der Reis nicht anbrennt...Gut...hätte man wissen können...ist aber alles gut gegangen.
Den Reis habe ich dann zur Seite gestellt und ein wenig abkühlen lassen...
Anschließend war die Gewürzmischung für das Hähnchenfleisch zusammenzumischen...bestehend aus Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer und getrocknetem Thymian...
Die Fleischstücke wurden nach und nach darin gewendet und waren dann bereit für den Ur-Topf...
...erstmal ordentlich anheizen...
Das Fleisch wurde dann in etwas Pflanzenöl kräftig angebraten...
...und Zwiebeln und Sellerie hinzugefügt...
Nach und nach wanderten dann alle Zutaten in den Topf und konnten dort vor sich hinschmurgeln...Was ein Duft!
...und diese Farben...
Gegen Ende der Kochzeit habe ich dann noch den Reis untergerührt und, da meine Frau keine Krabben mag, erst nach Entnahme eines Tellers die Krabben hinzugefügt...
Was ein Anblick...
Nachdem alles noch einmal aufgekocht hatte, war das Jambalaya fertig...Teller herrichten, mit Frühlingszwiebeln bestreuen...und genießen...Knaller!!!
All diese Aromen waren wirklich umwerfend...Würzig, saftig, mit leichter Schärfe und sehr reichhaltig...Damit kriegt man schon eine Menge Leute satt...!!!
Mein Fazit zum Ur-Topf: Ich möchte ganz klar stellen, dass ich weder bestechlich bin, noch Gefälligkeitsurteile abgebe...aber dieses Kochgerät verdient ein klares "Ausgezeichnet"!!! Ein absolut Tolles Ding!!! Die Tatsache, dass der Topf aus Keramik besteht führt dazu, dass er einen völlig "entspannten" Temperaturverlauf hat. Die Gefahr, dass hier etwas plötzlich zu heiß ist und anbrennt, besteht aus meiner Sicht schlicht nicht...es sei denn, man legt es darauf an oder ist völlig untalentiert. Ein Dutch Oven läuft, zumindest im Holzscheit-Feuer, deutlich "aggressiver", was klar ist, da er aus Guss besteht. Aus meiner Sicht liegt hier ein großer Vorteil des Ur-Topfs, da es hier nicht notwendig ist, ständig Obacht zu geben um ggf. das Essen zu retten. Es ist schlicht eine andere Art des Kochens im Feuer...und funktioniert prächtig. Für mich gehört der Ur-Topf daher nun zu meinem festen Bestand an Outdoor-Kochgeräten... PS: Da er auch spülmaschinenfest ist, war die Reinigung ebenfalls kein Problem...!
Ich werde noch weitere Test´s mit dem Ur-Topf machen und berichten, wie die Ergebnisse, bspw. mit Briketts oder am Dreibein, waren...
Ich hatte Spaß, dass Essen war köstlich und den Topf kann ich Euch nur ans Herz legen!
NACHMACH-Empfehlung!
*Bei den ggf. verwendeten Links handelt es sich nicht um Provisionslinks!
Viele Grüße!
Jochen

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen