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Dienstag, 2. November 2021

Ein entspannter Samstag...😉

Nach ewigen Zeiten nochmal ein Post...eher testhalber.... ;-) Trotzdem viel Spaß!!!


Viele Grüße!
Jochen





 

 

Mittwoch, 20. Februar 2019

Was aus dem Ur-Topf: Braumeister-Gulasch

Und wieder: 

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Oh Mann...man muss sich ja fast schämen...Ich habe seit geraumer Zeit nichts mehr veröffentlicht. Eigentlich gibt es dafür wirklich keinen Grund. Nun bin ich ja ohnehin nicht der Dauer-Blogger. Aber gelegentlich sollte man schon für Content sorgen...Also gut...Es wird bitter Zeit für ein neues Rezept:

Heute soll es mal eine Art "Braumeister-Gulasch" geben. Ein kräftiges Gulasch mit schwarzem Bier. Hier die Zutaten...Ca. ein bis eineinhalb Kilo Gulasch gemischt, zwei Gläser Rinderbrühe, eine große Flasche Schwarzbier, zwei Möhren, eine rote Paprika, zwei kleine Zwiebeln, eine bis zwei Knoblauchzehen gehackt, etwas Butterschmalz zum Anbraten, zwei Esslöffel Tomatenmark, zwei gute Esslöffel Chili-Senf von der Historischen Senfmühle Monschau, Pfeffer, Salz, Paprikapulver, geräuchertes Paprikapulver und etwas Thymian...



Als Topf habe ich mal wieder den von mir so geliebten Ur-Topf benutzt. Das Ding ist echt klasse. Völlig entspannter Temperaturverlauf, nichts brennt an, lange temperaturstabil...



Zunächst habe ich das Fleisch angebraten...noch nicht mal portionsweise, sondern gleich alles zusammen...funktionierte einwandfrei...



Gemüse, Brühe und alle anderen Zutaten hinzugeben und vor sich hinschmurgeln lassen...



Etwas, das ich oben bei den Zutaten vergessen habe, war eine gute 70%ige Schokolade...auch hiervon wanderten zwei Riegel in den Topf...



Nach gut dreieinhalb Stunden war das Gulasch dann fertig...und das duftete.... :-)



Ich habe mir dann sofort mal eine kleine Portion gegönnt...einen Klecks Schmand oben drauf...Petersilie...feddisch... :-)



Also Leute...das ist mal echt eine Nachmach-Empfehlung! Soulfood at it´s best!!!

Viele Grüße!
Jochen


Donnerstag, 6. September 2018

Was aus der Smokertonne: Bacon Bomb Freestyle

Nach geraumer Zeit des Nicht-Schreibens wird es endlich noch mal Zeit für einen Beitrag...Ich wollte neulich unbedingt noch mal den Batavia 4Grill anwerfen...das Ding das, wenn es sein muss, viele Stunden lang konstant bei 130 Grad durchläuft und während des Garvorgangs keinerlei zwischenzeitlichen "Wartung" bedarf...es sei denn, man benutzt keine guten Briketts...aber das tun wir natürlich nicht, gelle? :-)

Also...was sollte es geben...? Mir war nach einer richtig geilen Bacon Bomb...die hatte ich schon einige Zeit nicht mehr zubereitet...also wurde es Zeit dafür...

Da steht das gute Stück...für den Preis mit Sicherheit einer der effizientesten Grills bzw. Smoker...


Die Zutaten...eigentlich das Übliche: Hackfleisch gemischt...Käse, Paprika, ein paar Pilze, eingelegte Jalapenos, zwei gekochte Eier, BBQ-Sauce, Chili-Senf, ein BBQ-Rub und natürlich Bacon...


Erstmal die Paprika, die Pilze und den Käse, nach Geschmack, klein schnibbeln...


Anschließend habe ich das Hackfleisch mit einer ordentlichen Menge des Rub gemischt und abgeschmeckt...


Nun kam es zu der eigentlichen Herausforderung: Wie lege ich ein Bacon-Netz mit relativ dünnem Bacon bei 28 Grad Raumtemperatur...is´ ja nun mal Sommer...Hierzu nur soviel: Es war eine ganz schön klebrige Angelegenheit...


Gut...das Netz hielt...nun habe ich das Hackfleisch drauf gepackt und...


...anschließend mit BBQ-Sauce lackiert und einen Rest Bacon mitverarbeitet. Aus dem überschüssigen Hackfleisch habe ich Mini-Bombs gebastelt...Lecker Häppchen... ;-)


Jetzt kam der ganze Rest drauf...Paprika, Käse, Jalapenos, Pilze und die gekochten Eier...Es stellte sich heraus, dass ich die Bacon Bomb mit den Eiern drin nicht rollen konnte...also wieder raus und anderweitig zu Gemüte geführt...


Soweit so gut...wie man an dem unordentlichen Bacon-Netz sehen kann, war die Nummer mit dem Backpapier auch nicht so der wahre Jakob... :-/...Egal...Hauptsache es schmeckt später...


Während sich die Bacon Bomb noch ein wenig im Kühlschrank ausruhen durfte, habe ich den 4Grill hergerichtet. Da geht schon was an Briketts rein...


Zwei Holzscheite neben die Kohlen, um später nen anständigen Rauch zu erhalten...


Sandwanne über die Kohlen, Rost, mit dem Fleisch bestücken und verkabeln...Das wird gut...


Ich habe die Bacon Bomb immer mal wieder mit BBQ-Sauce lackiert...Another Layer of Flavor...wie die Ami´s sagen...


Wenn ich mich recht erinnere, war der Brocken nach ca. zweieinhalb Stunden fertig...Wie unschwer zu erkennen ist, waren die Mini-Bombs zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr existent... ;-)


Die Bacon Bomb wanderte dann zunächst für ca. eine halbe Stunde in die Warmhaltebox...zum Ruhen...


Und hier der Anschnitt...Das war wieder mal eine feine Sache...Und lecker war´s...Gut...man hätte von dem Teil ´ne halbe Kompanie satt bekommen können...aber irgendwie kann ich dann nicht kleiner... ;-)


Ein Klassiker mit einer unbedingten Nachmach-Empfehlung...

Viele Grüße!
Jochen


Donnerstag, 5. Juli 2018

Was von der Ur-Topf-Grillschale: Frutti di Mare mit Orangen-Joghurt-Dip

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Heute (endlich...nach längerer Auszeit) möchte ich Euch ein weiteres Produkt aus dem Hause "Ur-Topf" vorstellen. Und zwar handelt es sich um eine Keramik-Grillschale. Für diese Schale gelten die gleichen Annahmen wie für den eigentlichen Ur-Topf, den ich Euch in meinem letzten Beitrag vorgestellt habe...absolute Hitzebeständigkeit, Temperaturschwankungsresistenz, spülmaschinenfest...

Mir schwebte vor, die Schale mit etwas "Leichtem" wie Meeresfrüchten zu testen. Sie erschien mir spontan hierfür am geeignetsten. Also auf gings...

Am Anfang war das Feuer...Da die Schale auch wieder einer richtig knalligen Hitze ausgesetzt werden sollte, kam auch hier nur ein richtiges Scheidfeuer in Frage...



Hier die Zutaten: Ein Päckchen Meeresfrüchte, etwas Weiswein (fehlt auf dem Bild), zwei Zweige Thymian und für den Dip griechischer Joghurt, ein fruchtiger BBQ-Rub...hier der Cranberry-Asia-Dust von direct & friendly, Chili-Flocken, Staubzucker, schwarzer Pfeffer, Meersalz, Knoblauchgranulat, Cayennepfeffer sowie die Zesten und den Saft einer halben Orange.



Zunächst wurde also der Dip angerührt...hierbei ist schlicht und ergreifend der individuelle Geschmack das entscheidende Kriterium. Daher gibt es hierzu auch keine genauen Mengenangaben.



Die Zesten und den Saft habe ich erst ganz zum Schluss hinzu gegeben...



Der Dip wanderte dann erstmal in den Kühlschrank...



Nachdem das Feuer weitestgehend herunter gebrannt war, habe ich die Schale auf meinem Petromax Topfuntersetzer mittig in die Glut gestellt...Sie brauchte ein wenig Zeit, um richtig auf Temperatur zu kommen...Aber wie bereits im Beitrag zum Ur-Topf geschrieben, mag ich es eigentlich gerne, wenn die Kochutensilien einen "entspanten" und gleichmäßigen Temperaturverlauf unterstützen. Als sie dann mal heiß war...war sie auch RICHTIG heiß...



In die heiße Schale kamen dann, mit etwas Olivenöl die Meeresfrüchte...ein wenig Pfeffer...ein wenig Salz, Knoblauch...und zwei Zweige Thymian...Ich habe immer mal wieder ein wenig Weißwein angegossen...Herrlicher Duft...



Vom Garprozess gibt´s eigentlich nichts weiteres zu berichten...außer dass es völlig problemlos verlief...Nichts brannte an, nichts garte nicht richtig durch...alles bestens!

Und so sah dann der angerichtete Teller aus...Yummi!!!


Mit ein wenig Brot als Beilage und dem eingangs beschriebenen Dip eine echte Gaumenfreude! Lecker war´s!

Die Ur-Topf-Grillschale ist ein wirklich interessantes und hoch-nützliches Grill-Utensil. Ich sehe ihren Einsatzbereich eher bei zarten Zutaten, wie Fisch, Meeresfrüchten und dergleichen. Auch ein Stück Lachs, dass ich vor ein paar Tagen darauf zubereitete, gelang hervorragend. Der eingeFLEISCHTE Griller wird sich im Zweifel eher für eine Guss-Griddleplate oder einen Guss-Rost entscheiden. Dennoch: Ich bin ein Fan dieser Grillschale, weil sie eine sehr saubere, gesunde, dauerhaft nutzbare und daher ökologisch sinnvolle Alternative bspw. zu Alu-Schalen ist. Schaut sie Euch an! Ich finde sie toll. Als nächstes werde ich wohl mal ein Rinderfiletsteak damit zubereiten...bin gespannt.

*Bei den ggf. verwendeten Links handelt es sich nicht um Provisionslinks!

Viele Grüße!
Jochen 


Dienstag, 15. Mai 2018

Was aus dem Ur-Topf: Jambalaya

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Vor einiger Zeit veröffentlichte die Rheinzeitung eine "Grill-Beilage", in welcher über die aktuellen Trends und Produkte aus dem Bereich des BBQ berichtet wurde. Ich hatte Gelegenheit hierzu ein Interview beizusteuern...infolge dessen mich der Hersteller eines keramischem "Schmortopfs" bzw. Dutch Oven, dem Ur-Topf, kontaktierte und mir anbot, sein Produkt zu testen...Dieses Angebot habe ich gerne angenommen, da ich immer auf der Suche nach neuen Möglichkeiten bin, die das Outdoor-Cooking bereichern können...

Gesagt, getan...Der Topf sollte absolut hitzebeständig sein und sogar plötzliche Temperaturschwankungen von vielen 100 Grad aushalten können. "Na gut...!", dachte ich mir..."Dann geb´ ich es ihm mal richtig...!" Aber dazu später mehr...

Beim Durchstöbern meiner Koch- und BBQ-Bücher stieß ich, völlig unerwartet in einem Kochbuch von Alfred Biolek, auf das Rezept für eine Jambalaya. Die Jambalaya ist ein sehr würziges und reichhaltiges Reisgericht aus der Cajun-Küche Louisianas. Sie ähnelt im weitesten Sinne einer Paella...aber wirklich nur annähernd. Die Zutatenliste verhieß jedenfalls viel Gutes...

Wie gesagt hatte ich vor, den Ur-Topf direkt in die glühenden Kohlen eines Holzfeuers zu stellen. "Entweder es hält, oder es hält nicht!", war die Devise...Leider setzt ein solches Feuer erstmal eine gewisse körperliche Aktivität voraus...Also hieß es zunächst, die Axt zu schwingen... 




Hier die Zutaten: Cabanossi, Paprika-Wurst (bzw. -beißer), Hähnchenbrustfilets, Krabben, Schninken(-würfel), Fond, Tomaten, Staudensellerie, Frühlingszwiebeln, grüne Paprika, Zwiebeln, Knoblauch, passierte Tomaten, Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Thymian, etwas Pflanzenöl und Reis...



Nebenbei...endlich startet die Natur durch...



Erstmal ein kleines Feuerchen starten...



Und dann ging´s an die Schnibbelarbeit...Hähnchenbrustfilets in mundgerechte Stücke schneiden...



...Tomaten und Paprika würfeln...



...Zwiebeln und Knoblauch hacken...



...Cabanossi und Salami ich Stücke schneiden...Schinken würfeln...



...und den Staudensellerie würfeln...



Da zu dem Gericht auch gekochter Reis gehört und man diesen nach der Rezeptempfehlung separat vorkochen sollte, kam mein kleiner Dutch Oven auch noch zum Einsatz. Ich habe ihn dann auch zwischen die Holzscheite auf die Kohlen gestellt...innerhalb von Sekunden war der Topf so "knalle-heiß", dass ich dabeibleiben und aufpassen musste, dass der Reis nicht anbrennt...Gut...hätte man wissen können...ist aber alles gut gegangen.






Den Reis habe ich dann zur Seite gestellt und ein wenig abkühlen lassen...



Anschließend war die Gewürzmischung für das Hähnchenfleisch zusammenzumischen...bestehend aus Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer und getrocknetem Thymian...



Die Fleischstücke wurden nach und nach darin gewendet und waren dann bereit für den Ur-Topf...



...erstmal ordentlich anheizen...



Das Fleisch wurde dann in etwas Pflanzenöl kräftig angebraten...



...und Zwiebeln und Sellerie hinzugefügt...



Nach und nach wanderten dann alle Zutaten in den Topf und konnten dort vor sich hinschmurgeln...Was ein Duft! 



...und diese Farben...



Gegen Ende der Kochzeit habe ich dann noch den Reis untergerührt und, da meine Frau keine Krabben mag, erst nach Entnahme eines Tellers die Krabben hinzugefügt...



Was ein Anblick...



Nachdem alles noch einmal aufgekocht hatte, war das Jambalaya fertig...Teller herrichten, mit Frühlingszwiebeln bestreuen...und genießen...Knaller!!!



All diese Aromen waren wirklich umwerfend...Würzig, saftig, mit leichter Schärfe und sehr reichhaltig...Damit kriegt man schon eine Menge Leute satt...!!!

Mein Fazit zum Ur-Topf: Ich möchte ganz klar stellen, dass ich weder bestechlich bin, noch Gefälligkeitsurteile abgebe...aber dieses Kochgerät verdient ein klares "Ausgezeichnet"!!! Ein absolut Tolles Ding!!! Die Tatsache, dass der Topf aus Keramik besteht führt dazu, dass er einen völlig "entspannten" Temperaturverlauf hat. Die Gefahr, dass hier etwas plötzlich zu heiß ist und anbrennt, besteht aus meiner Sicht schlicht nicht...es sei denn, man legt es darauf an oder ist völlig untalentiert. Ein Dutch Oven läuft, zumindest im Holzscheit-Feuer, deutlich "aggressiver", was klar ist, da er aus Guss besteht. Aus meiner Sicht liegt hier ein großer Vorteil des Ur-Topfs, da es hier nicht notwendig ist, ständig Obacht zu geben um ggf. das Essen zu retten. Es ist schlicht eine andere Art des Kochens im Feuer...und funktioniert prächtig. Für mich gehört der Ur-Topf daher nun zu meinem festen Bestand an Outdoor-Kochgeräten... PS: Da er auch spülmaschinenfest ist, war die Reinigung ebenfalls kein Problem...!

Ich werde noch weitere Test´s mit dem Ur-Topf machen und berichten, wie die Ergebnisse, bspw. mit Briketts oder am Dreibein, waren...

Ich hatte Spaß, dass Essen war köstlich und den Topf kann ich Euch nur ans Herz legen!

NACHMACH-Empfehlung!

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Viele Grüße!
Jochen