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Donnerstag, 18. Mai 2017

Was vom Grill: Beer Butt Chicken

Neulich gab´s mal auf die Schnelle einen Klassiker...Beer Butt Chicken... Hierbei kam schon ein eine ganze Reihe Gewürze zum Einsatz...Die beiden Gockel wurden diesmal nicht in eine Brine über Nacht eingelegt...Es musste auch so gehen :-)... Anstatt die Hähnchen mit einer Dose Bier auszustatten, habe ich die nach meinem Dafürhalten weltbesten Hähnchenhalter benutzt. Sie haben nur einen einzigen Nachteil...sie sind sehr hoch...doch dazu später mehr... Und da Kinder mitessen sollten und man über das Verkochen von Alkohol immer noch verschiedene Meinungen liest und hört, habe ich alkoholfreies Bier benutzt....JAAA...es ist OETTINGER...und das ist gut so! Das alkoholfreie Weizen mag ich recht gerne...da kann ich geschmacklich nicht meckern...Vom Preis gar nicht zu reden...


Aus den Gewürzen habe ich schnell einen Rub zusammen gebastelt... A Düftle.... ;-)


Den Rub habe ich dann mit Olivenöl angerührt...


Nun zu den Hähnchenhaltern...Bügel umlegen...


...Deckel runter und Kräuter der Provence (ja doch...auch nicht original amerikanisch... ;-)) und Knoblauch eingfüllt...


...anschließend mit Bier aufgießen...Deckel drauf...Bügel wieder aufstellen...und gut is´...


Anschließend wurden die Hähnchen auf den Bügeln platziert und mit der Marinade eingepinselt...Auch hier ist schon erkennbar, dass das Ganze ganz schön hoch ist...


Fire in the hole...


Hier seht ihr dass von mir eigentlich meistens genutzte indirekte Setup im Grill...welches diesmal nicht funktionierte...


Ich habe mir dann damit geholfen, dass ich das Rost herausgenommen und ein Alugitter direkt auf die Kohlen gelegt habe...dann passte es auch mit der Höhe der Hähnchen...Nun...dieses Problem werde ich in Zukunft nicht mehr haben...Mittlerweile habe ich den Moesta Pizzaring nebst Verschluss im Bestand, so dass der Kugelgrill deutlich an Höhe gewinnt...


Naja...und nach so zwei Stunden sahen die Gockel dann so aus...


Zart...saftig...würzig...einfach sehr lecker...!


Dazu gab´s einfach einen schönen, frischen Feldsalat...Was braucht man mehr...? :-)


Nachmachen!!! Das Gericht funktioniert auch, wie gesagt, ohne die Hähnchenhalter...mit ´ner Bierdose direkt im Hähnchen...aber ich finde die Dinger spitze!

Viele Grüße!
Jochen




Freitag, 5. Mai 2017

Was aus dem Smoker: Jamaican Jerk...Schweinenacken jamaikanischer Art

Ich wollte mal was ganz anderes ausprobieren...In der Glotze lief irgendwo irgendwann ein Bericht über die jamaikanische Art des BBQ...möglicherweise sogar die Mutter allen BBQ´s... Nach ein paar Recherchen im Internet und in meinen Grillbüchern, habe ich mir zunächst mal eine passende Gewürzmischung besorgt...Und ich muss schon sagen...liebe Firma Eder...geiles Zeug...Euer "Karibisches Jerk"... Ich bin schwer begeistert!

Nun denn...frisch an´s Werk...


Hier die wenigen Zutaten...

...zwei Kilo Schweinenacken, etwas Olivenöl, das Gewürz, vier Esslöffel denke ich, und zwei Chilis...oh...die Brühe zum Impfen fehlt auf dem Bild...


Zunächst habe ich den Schweinenacken malträtiert...und mit dem Fleischmesser kreuzförmig "eingestochen"...auf diese Weise wollte ich den Rub bzw. das Gewürz auch ins innere des Fleisches einbringen...


Jetzt ging es darum, die Marinade zu mixen...zunächst wurden die Chilis gehackt und in den Mörser verfrachtet...


...rein damit...


Anschließend habe ich das Gewürz mit den Chilis und dem Olivenöl zu einer Paste verarbeitet...der Duft war unglaublich...


Nun kam die Paste zum Einsatz und das Fleisch wurde ordentlich damit einmassiert...Für 12 Stunden in den Kühlschrank damit...


Sodele...und nun gab´s eine Premiere zu feiern... Der Batavia 4Grill kam das Erste mal zum Einsatz! Ich habe mir den Smoker...denn im Grunde ist es einer (wenn auch multifunktional einsetzbar)...aufgrund eines Tests von Thorsten Brandenburg auf BBQPit.de (ich liebe diese Seite) zugelegt...Die Messung beim ersten Einbrennen hat einen sehr gleichmäßigen Temperaturverlauf ergeben...das ließ also Gutes erwarten...Um den Smoker besser bewegen zu können, habe ich mir noch eine kleine Plattform aus Riffelblech und Transportrollen gebaut... Hier seht Ihr den Batavia vor dem Bestücken...


Da lag er dann, nachdem ich ihn aus seinem kalten Gefängnis befreit hatte...und roch noch besser als am Vortag...


Eine liebe Freundin hatte meiner Göttergattin ein Glas Paste für Fleischbrühe geschenkt, die wohl mit der Mutter aller Küchenmaschinen hergestellt wurde. Auch hier muss ich wirklich sagen: Tolles Zeug...wird noch öfter zum Einsatz kommen...muss ich wohl mal betteln gehen... :-)


Leider lief beim Impfen einiges der Brühe durch die Kreuzschnitte wieder heraus...hätte ich mir eigentlich auch denken können... ;-) Aber völlig erfolglos war das Impfen dann doch nicht... :-)


Auf gehts...Setup: Minion-Methode...Das sollte mal für einige Zeit reichen...


Auf die Kohlen habe ich dann noch ein paar gewässerte Kirschholz-Chips gelegt...es sollte ja schließlich ordentlich rauchen...


Oben auf kam die Wasserwanne...in diese habe ich Spielsand als Wärmespeicher eingefüllt und mit Alufolie abgedeckt. Eine Wasserschale habe ich dann noch oben drauf gestellt und mit drei Litern heißem Wasser befüllt...Auf diese Weise umgeht man das von Thorsten Brandenburg beschriebene Problem, dass das Wasser, aufgrund seiner unmittelbaren Nähe zur Kohle, zu schnell verdampft und für Longjobs nicht ausreicht...


Der weitere Zusammenbau des Smokers...Ring und Rost drauf...


Da steht er nun...in voller Pracht...und raucht munter vor sich hin...erstmal auf Temperatur kommen lassen...


Und eine weitere Premiere war am Start...mein neues Inkbird Bluetooth Thermometer... von einigen  als billige Asien-Kopie des Grilleye verschrien...von anderen gelobt...Vorab: Ich bin sehr zufrieden mit dem Inkbird... Lediglich die Einstellung der Sprache in der dazugehörigen App sollte man auf "English" belassen...die deutsche Übersetzung ist doch zu abenteuerlich... ;-)... Nachbesserungsbedarf...:-)


Nachdem sich der Batavia bei ca. 130 Grad konstant eingeregelt hatte, landete das Fleisch auf dem Rost...verkabeln...und warten...:-)


Nach ca. drei Stunden sah das Ganze dann so aus...und duftete genial...


Anschießend habe ich das Fleisch für ca. eine halbe Stunde in eine Thermobox gepackt und ruhen lassen...


Und dann...DER ANSCHNITT...Saftig, würzig...die einzelnen Aromen kamen gut raus...bei dezentem Raucharoma... Knaller!!!


Gut...ein Tellerbild habe ich wiedermal vergessen...Aber ich sage Euch...Es war spitze!!! Der Batavia lief ohne irgendwelches Zutun konstant bei ca. 130 Grad durch...sehr entspannt!!!

Nachmachen!!!

Viele Grüße!
Jochen