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Dienstag, 26. Juli 2016

Was aus dem Smoker: Schweinenacken in Honig-Senf-Curry-Marinade

Was geht einfach immer??? Genau...Schweinenacken in Honig-Senf-Curry-Marinade....Hier die Zutaten...irgendwie fehlt der Senf... :-) :


Bei diesem Exemplar wollte ich mal was anderes ausprobieren. Und so habe ich dem Nacken zunächst mal per Kreuzschnitt zwei Löcher verpasst um diese dann anschließend mit Bacon wieder zu stopfen...


Gesagt...getan...und weg ist der Bacon...


Das Anrühren der Marinade ist denkbar einfach: Guter Senf, guter Honig, Curry-Pulver, granulierte Zwiebeln, schwarzer Pfeffer und...so auch noch nicht gemacht...marokkanische Salzzitronen...Hammerzeug! Kann ich nur jedem empfehlen...,




Alles schön glattrühren...


...den Nacken darin versenken und über Nacht im Kühlschrank marinieren...


Der nächste Tag: Das ist unser heutiger Protagonist...ein 30-Euro-Wassersmoker-Tönnchen aus der Bucht...Steht schon ewig bei mir rum und kam erst zwei-, dreimal zum Einsatz...Seinen Job hat es (nach ein paar kleinen Modifikationen) immer gemacht...

Kohleaufbau nach Minion...


Ergänzend habe ich noch ein paar Kirsch-Chips gewässert und auf die Kohlen gelegt...für ein dezentes Raucharoma...


Während der Smoker auf Temperatur kam, habe ich mal eine Injektion angerührt...Gemüsebrühe, guten Senf und etwas Honig...feddisch...




Auf die Spritze ziehen...und das Fleisch damit schön von innen würzen...


Also dann...Temperatur ist da...Rauch ist da...Drauf damit...


Und so lief das Ding dann über einige Stunden...insgesamt so viereinhalb...konstant bei 113 bis 115 Grad...ich hatte Spaß...es muss halt nicht immer der WSM sein...


Leider habe ich es verpennt, an dem Abend noch ein Tellerbild zu machen...Daher ein Bild vom folgenden Morgen, nachdem die Reste bereits eine Nacht im Kühlschrank übernachtet hatten...Das Fleisch war sehr saftig und würzig...die Aromen der Injektion und des Bacons kamen schön durch...Auch der Rauch war sehr angenehm...Kann ich somit nur empfehlen...!


Nachmachen!!!

Viele Grüße!
Jochen

Montag, 4. Juli 2016

Was vom Grill: Schaschlik...inspiriert durch "Okraschote"

Oh Mann...Wochenende...Hunger...auf was Richtiges...was zum Basteln...Spieße sollten es sein! Ich hatte vor ewigen Zeiten mal ein Video von BBQ aus Rheinhessen gesehen, in dem Jörn Rochow ein sensationelles Schaschlik zubereitete...das auf dem Rezept von Kerstin Händel alias Okraschote basierte.

Nun denn...ab zum Einkauf...denn so ein paar Sachen brauch man schon! Unten seht Ihr die "ungefähre" Zutatenliste. Im Rezept werden die Spieße allerdings mit Pfeffer und Salz gewürzt. Ich hatte aber noch einiges an Magic Dust (nach der Rezeptdatenbank des Grillsportvereins) herumstehen. Also habe ich diesen benutzt...und was soll ich sagen: "Experiment geglückt!"


Puh...welch eine Schnibbelerei...Fleisch in Würfel, Würste in Stücke, Bauchspeck in Würfel, Zwiebeln in Achtel und kleingehackt, Paprika in Streifen...


Und dann ging´s ans Stecken der Spieße. Ich habe mir so schöne, lange 60 cm-Spieße gekauft. Die passen auch genau quer auf die berühmte Edelstahlwanne vom schwedischen Möbelhaus. Sowohl die Spieße als auch die Wanne zähle ich zu absoluten Must-Haves im BBQ-Bereich. Nun denn...so sah es dann aus...gesteckt und mit Magic Dust bestreut...


Fire on...meinen Restbestand an Discounter-Briketts verbraten...bye bye...


Das Anbraten der Bauchspeckwürfel und der gehackten Zwiebeln erfolgte erstmal in etwas Olivenöl über direkter Hitze...Als Feuerstelle habe ich übrigens wieder meinen Smoker genutzt...


Und hinein damit...


Als alles etwas Farbe gezogen hatte, kamen die Tomatenpaprika (aus dem Glas), die gehackten Tomaten, die passierten Tomaten und die Paprikastreifen hinzu.


So ergibt sich eine super Basis für eine Schaschliksoße...erstmal etwas Blubbern lassen...


Nach etwa 15 Minuten habe ich die Schale vom Rost genommen und die Kohlen rechts und links im Smoker verteilt, um indirekte Hitze zu erzeugen. Die Schale wurde wieder in die Mitte gestellt und die Spieße aufgelegt...so kann beim Garen das Fett und der Fleischsaft direkt in die Soßenbasis tropfen...und geschmacklich aufwerten.


Nach 45 Minuten bei geschlossenem Smokerdeckel habe ich das Fleisch einmal mit der Soße bepinselt...und etwa weitere 15 Minuten bei geschlossenem Smoker brutzeln lassen.

Und so sah das Ganze dann am Ende aus...


Und zum Abschluss...ein...naja...zweckmäßiges Tellerbild... ;-)


Ich kann Euch das Rezept nur empfehlen...Sehr lecker und die Zubereitung macht viel Spaß...Und überhaupt ist der Blog von Okraschote  "Das Leben ist schön" äußerst lesenswert...schaut mal rein!

Viele Grüße!
Jochen