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Montag, 12. Januar 2015

Hähnchenbrust in Sahnessoße aus dem Dutch Oven

Wie es der Zufall wollte, hatte ich unverhofft Gelegenheit, wieder mal etwas im Dutch Oven zuzubereiten...Die Auswahl fiel auf ein Rezept aus dem im Bild abgebildeten Kochbuch von Carsten Bothe.

Diesmal sollte es Hähnchenbrust in Sahnesoße sein.


Wie gewohnt...Zutaten bereitstellen...


Entsprechend dem Rezept wurden die Hähnchenbrustfilets erstmal in etwas Öl und einer Eisenpfanne angebraten...Irgendwie erschließt sich mir die Notwendigkeit von diesem Schritt nicht, da es sich wirklich nur um ein "kurz anbraten" handelt...keinesfalls um ein "fertig braten". Die Hähnchenbrüste sollten schließlich im Dutch Oven fertig garen... Also falls jemand den Grund für das Anbraten kennt...bitte melden! Dennoch habe ich mich einfach mal an das Rezept gehalten...


Die in der Zwischenzeit geschnibbelten Zwiebeln und Champions wurden anschließend im DO angedünstet...Ich liebe diesen Duft...


...noch ein bißchen...


Im Anschluss wurden die angebratenen Hänchenbrustfilets auf der Zwiebel-Pils-Mischung angerichtet und mit der vorbereiteten Schmand-Sahne-Gewürz-Mischung übergossen.


...so sah es dann aus...


Nach einer guten Stunde hatte das Curry dafür gesorgt, dass die Soße eine herrlich gelbe Farbe angenommen hat...und geduftet hat´s...zum Reinsetzen... Laut Rezept hätten die Hähnchenbrüste nun eine halbe Stunde bei großer Oberhitze, d. h. mit einer Extra-Portion Briketts auf dem Deckel des DO angebäunt bzw. angeknuspert werden sollen... Da das Fleisch jedoch komplett in der Soße versunken war, habe ich mir diesen Schritt gespart...Egal...


Es war richtig lecker und gar nicht so mächtig, wie ich mir anfänglich dachte...(ok...an den Tellerbildern muss ich noch arbeiten...Memo an mich: Seminar Food-Design oder so... ;-) )


Dazu gab´s den 2012er Silvaner Schlossberg aus dem Hause Wilker. Der Wein war sehr saftig mit kräftiger Aromatik von gelben, vollreifen Äpfeln...Die Säure war vielleicht ein wenig zu kräftig für dieses sahnig-cremige Gericht und stand irgendwie ein wenig neben den weiteren Aromen des Weins...Nun gut...nicht die beste Wahl, aber eine, mit der ich mehr als gut leben konnte!

Als Fazit: Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Kauft Euch "schwarze Töpfe"...!!! Spaß und Genuss sind garantiert...

Viele Grüße!
Jochen

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