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Mittwoch, 27. November 2013

Der Weißwurstburger...

Da ich ja generell der Meinung bin, dass die beste Zeit zum Grillen das ganze Jahr umfasst, es aber gleichzeitig nicht stundenlang dauern muss, bis man das (hoffentlich) schmackhafte Ergebnis auf dem Teller bzw. in der Hand hat, habe ich mir neulich den Spaß erlaubt und einer Inspiration MeMyself´s BBQpit´s folgend einen Weißwurstburger ausprobiert...(auch wenn auf vorgenanntem Blog ausdrücklich vor Gefahren für Leib und Leben in blauweiß rautiertem Bundesland gewarnt wird...) ;-)
 
Und so gings los...Einige wenige Zutaten reichen aus: 2 Laugenbrötchen (respektive Semmeln ;-) ), frischer, knackiger Salat, Radieschenscheiben, süßer Senf, eine süß-scharfe BBQ-Soße und natürlich Weißwürste.
 

Um die Weißwürste zu grillen genügt es, einen knappen, halben Anzündkamin Briketts durchzuglühen...Natürlich abhängig davon, wie viele Weißwürste Ihr auf einmal grillen wollt...

 

Die Weißwürste werden dann der Länge nach halbiert...So liegen sie schön flach auf dem Grillrost auf...


Die Laugenbrötchen werden in drei Scheiben geschnitten...so kann man einen schönen doppelten Weißwurstburger bauen...


Die untere sowie die mittlere Scheibe des Brötchens wird nun mit (einer nicht zu großen Menge!!!) süßem Senf bestrichen...


Sodele...Weißwürste auf den Grill...


...und beidseitig schön goldbraun grillen...!


Und nun geht´s an die Konstruktion des Burgers: Salatblatt auf die mit Senf bestrichenen Brötchenscheiben legen, Würstchenhälften drauf, süß-scharfe BBQ-Soße drüber, Radieschenscheiben als Topping...und das ganze wiederholen...


...bis das Ganze SO aussieht...oder ähnlich!!! :-)



Eine Variante musste ich ohne Grünzeugs machen...soll aber auch lecker gewesen sein!

Also Leute...es war sehr schmackhaft! Es kommt hier sehr, wie in Eingangs genanntem Blog ebenfalls erwähnt, auf die Ausgewogenheit der Zutatenmengen an. Zuviel Senf oder zu viel BBQ-Soße überdecken den Geschmack der Weißwurst...Und das sollte nicht sein!

Also: Ausprobieren!!!

Viele Grüße!
Jochen

Samstag, 9. November 2013

Ein Wein: 2007 Valtier Reserva, Utiel-Requena, Spanien

Und wieder Freitag...Nach der Arbeit geht´s auf zum Lebensmitteleinkauf. Wohin? Ein paar Kleinigkeiten brauchen wir noch aus dem Edeka im Nachbarort. Wie gewohnt schlendere ich am Weinregal vorbei...und stoße auf eine Flasche, die mich...irritiert...Noch ein Blick...aber kein Zweifel: Da steht folgender Wein...und zwar zu 2,96 Euro:

 2007
Valtier Reserva
Utiel-Requena, Spanien

Nun gut...Solche Weine findet man häufiger im LEH. Eine spanische Reserva zu diesem Preis kann man in der Regel getrost links liegen lassen. Das kann gar nicht funktionieren...no way...Der Grund für meine Irritation war auch eher das hier...:


Ich bin mir der Wertigkeit der am internationalen Weinmarkt, teilweise inflationär, vergebenen Medaillen durchaus bewusst. Aber irgendwie erzeugt die Kombination "Reserva - 2,96 Euro - Goldmedaille (mal egal in welchem Wettbewerb)" in meinem Kopf ein Hohes Maß an Ungläubigkeit/Zweifel/Neugier...Grund genug die horrende Investition zu tätigen und eine Flasche mitzunehmen und einer eigenen Prüfung zu unterziehen...Hier interessiert mich in diesem Falle weniger das Anbaugebiet oder die verwendeten Rebsorten (Tempranillo und Bobal), sondern eher, ob es möglich ist, einen medaillenwürdigen Wein zu diesem Preis zu produzieren (...so man Medaillen überhaupt einen Wert beimisst...).

Als Voraussetzung muss ich mich mal zunächst über den "großen internationalen Weinpreis Mundus Vini" eingehender informieren. Man muss die Medaille ja auch einordnen können. Also ab auf die Homepage des Wettbewerbs...

Ich zitiere mal von der Seite die beiden unten genannten Abschnitte: 

Ziel
Ziel des Wettbewerbs ist die Förderung von Qualität und von Vermarktung der eingereichten Weine. Die Auszeichnung soll Herstellern, Winzern, Importeuren und Konsumenten ein Forum bieten, das zum Einen den Vergleich der Weine untereinander zulässt, eine wertvolle Entscheidungs- und Orientierungshilfe beim Weineinkauf bietet und zum Anderen eine breite Öffentlichkeit erreicht. Was dem Weinkunden hilfreiche Orientierung ist, bedeutet für den Erzeuger eine Bestätigung seiner Bemühungen. Der eigene Leistungsstandard kann im internationalen Vergleich gemessen werden und die gewonnenen Auszeichnungen gestatten eine prestigeträchtige Kennzeichnung der erfolgreichen Produkte in der Vermarktung.

Verkostung
Die Bewertungsschema der Verkostung entspricht dem Schema des internationalen Oenologen-Verbandes (UIOE) und der OIV, welches für Internationale Verkostungen entwickelt wurde. Dies ist ein mathematisches Schema, das für die Kriterien Aussehen, Geruch, Geschmack, Harmonie/ Gesamteindruck jeweils gewichtete Punktzahlen vorsieht. Im Idealfall kann ein Wein in Summe der Kriterien 100 Punkte erreichen. Jeder Wein wird von einer Kommission, die sich jeweils aus 5-7 Juroren zusammen setzt, verkostet und bewertet. Dabei ist zu beachten, dass die Jury 4/7 internationale und 3/7 nationale Verkoster aufweist. Entsprechend dem Reglement der OIV dürfen maximal ein Drittel der eingereichten Produkte prämiert werden.

Ok...so weit, so gut...Unter den prämierten Weinen wird der o. g. Wein auch mit seinen Laborwerten sowie mit einem grafisch aufbereiteten Geschmacksprofil vorgestellt. Was leider gar nicht dargestellt wird, ist die Einordnung in die Kategorie "Gold"...Wie viele Punkte muss ein Wein denn erreichen, um diese Medaille zu erhalten...? Also ich hab´s nicht gefunden...

Da ich mich ja nun nicht (ausschließlich) auf das Urteil anderer Leute verlassen möchte...ab in´s Glas mit dem Wein...

Der Wein kommt in mittlerem Granatrot mit minimal violettem Einschlag daher...In der Nase holzwürzige, ansonsten recht undifferenzierte Aromen...leichte Vanillenote, Reifetöne. Irgendwie erinnert er mich an den Duft der Schlehenbüsche neben meinem Elternhaus im Herbst...naja...Trotzdem nix, was mich vom Hocker haut...Am Gaumen alles überdeckende SÄURE, mittelkräftige, recht körnige Tannine...Fruchtaromen sind so gut wie nicht wahrnehmbar...gut...Der Wein ist ja auch sechs Jahre alt, aber auch von Teer- oder (angenehm warmen) Lederaromen, die man evtl. erwarten könnte findet sich hier keine Spur. Es folgt ein kurzer, saurer Abgang...

Für mich ist der Wein sein Geld wert...aber auch nicht mehr...Wieso er eine Goldmedaille bekommen hat, erschließt sich mir nicht...Aus meiner Sicht kann dies nur bedeuten, dass die Kriterien entsprechend niedrig ausgerichtet sind...was kein gutes Licht auf diesen Wettbewerb wirft...Aber vielleicht bin ich ja auch nur überfordert...;-)

Der Rest der Flasche wanderte jedenfalls in den Ausguss...

74 JMP

Viele Grüße!
Jochen

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Ein Wein: 2011 Grossriedenthal Weissburgunder; Weingut Familie Bauer, Großriedenthal, Wagram

Einer der wenigen österreicher Weine in meiner "Laufbahn" (bla bla... ;-) )... Ich habe den Wein aufgrund einer Vorliebe für weiße Burgundersorten gekauft...jedoch, wie gesagt, leider so gut wie keine Erfahrung mit den Ösis...Daher bin ich echt gespannt und werde versuchen, den Wein halbwegs richtig einzuordnen...


Der Wein besitzt eine recht kräftige, leicht nussige Nase. Am Gaumen finden sich Aromen, die an vollreife Südfrüchte erinnern...ein Hauch Orange ist wahrzunehmen...Der Wein vermittelt ein cremiges Mundgefühl. Herrlich ausgewogener Wein...Kein Vergleich mit so manchem "Weißen Burgunder", der wässrig und nichtssagend daherkommt...

Für mich eine ganz klare Kaufempfehlung...86+ JMP für 7 bis 8 Euro...

Viele Grüße!
Jochen

Ein Wein: 2012 Randersackerer Ewig Leben, Müller-Thurgau Kabinett trocken; Weingut Trockene Schmitts, Randersacker

Ich habe mir neulich mal zur Angewohnheit gemacht, monatlich aus einem von mir abonierten Wein-Magazin einen Wein auszuwählen und diesen zu kaufen...schon alleine, um meinen Wein-Horizont in möglichst viele Richtungen zu erweitern.

Zu diesen Weinen gehört auch dieser hier...


Der Wein kommt in sehr hellem und klaren Strohgold daher. In der Nase präsentiert er sich kräuterwürzig und durchaus recht kräftig. Am Gaumen finden sich dezente blumig-duftige Aromen mit herbem Einschlag, schön eingebundene, mittlere Säure. Angenehmer Trinkfluss...macht Lust auf den nächsten...und übernächsten...und überübernächsten........Schluck...

5,30 Euro...Das gefällt mir...83 JMP

Viele Grüße!
Jochen

Donnerstag, 8. August 2013

Es wurde gegrillt...: Schweinelende in Sauerkirsch-Chili-Glasur

Sodele Leute...es wurde mal wieder Zeit den Grill anzuwerfen...Ich hatte Zeit und wir bekamen Besuch...also was bot sich da eher an, als ein GROSSES Stück Fleisch seiner edelsten Bestimmung zuzuführen, um dem eigenen Gaumen, aber auch dem der Gäste, eine Freude zu bereiten...

Zunächst mussten dazu einige Koch-...äh...Grillbücher konsultiert werden...Und siehe da...in der Weber Grill Bibel (...irgendwie habe ich den Eindruck, dass der Begriff "Bibel" in letzter Zeit leicht inflationär benutzt wird...) fand ich das Rezept meiner Wahl...Schweinelende in Sauerkirsch-Chili-Glasur...

Also ab dafür...Zutaten, soweit sie noch nicht im Haus waren kaufen und für das Foto drapieren...


By the way...sorry für die unglaubliche Fotoqualität...irgendwie war die Linse von meinem Handy bematscht...

Und nun...überflüssiges Fett und Silberhaut von den 2,6 Kilogramm Schwein entfernen...


Is´ ja gut...;-) Ich bin numal kein Metzger...daher sieht das Ganze ein wenig gerupft aus...

Nächster Arbeitsschritt...Salz und Cola zusammenrühren, bis sich das Salz in Gänze aufgelöst hat...Und geschäumt hat´s...ich kann Euch sagen!!!


Nachdem das erledigt war, wurden Fleisch und Cola-Lake in eine große Tüte zum marinieren gepackt. Ab ging´s für ein paar Stunden in den Kühlschrank!


Kurz vor Ende der Marinierzeit habe ich dann mal die Ausrüstung bereitgelegt und angefeuert...


...und die "Glasur" zusammengerührt...Lecker, lecker...


Bevor das Fleisch auf´s Rost kam, musste es erst noch einige Zeit bei Raumtemperatur ruhen. Wie im Rezept angegeben, habe ich es dann noch ein wenig mit Pflanzenöl eingepinselt...Aber danach gings endlich los...Erstmal wurde das Fleisch von jeder Seite ein paar Minuten bei direkter Hitze scharf "angebraten".


Und nun ging´s ab ins süß-scharfe Bad...


Das Ganze wurde dann bei indirekter Hitze bis zum Erreichen einer Kerntemperatur von ca. 65 Grad gegart und, entgegen dem Rezept, dass das Wenden des Fleischs vorsieht, alle 10 Minuten mit der Soße übergossen. Das ging für einen, der in der Regel einen Smoker bedient, ganz schön flux...nach etwa 50 Minuten war die Sache erledigt...Knaller...

So...raus aus dem Grill, ab auf den Tisch, Anschnitt!!!


Und so sah das dann auf dem Teller aus...Als Beilage gab´s pikante Kartoffelecken...


Ja doch...tolle Servietten...;-)

Fazit: Das Rezept ist der Knaller und unbedingt zu empfehlen. Es kommen recht wenige Zutaten zum Einsatz, was die ganze Sache sehr einfach macht! Das Fleisch war supersaftig und harmonierte mit seiner leicht süß-scharfen Note hervorragend mit den scharf-würzigen Kartoffeln!

Wer´s nicht nachmacht, verpasst was...Weber...Grill Bibel...nachschlagen...TU ES JETZT!!!

Viele Grüße!
Jochen


Mittwoch, 3. Juli 2013

Mein Opinel n°7...

Nach ewiger Zeit endlich nochmal ein Post...Irgendwie fehlte mir in den letzten Wochen...nein...nicht die Inspiration...vielmehr die Zeit, etwas für diesen Blog zu verfassen...Nun gut...

Ich geb´s ja gerne zu: Wie auch schon im Post zu meinem Schweizer Taschenmesser geschrieben, bin ich ein großer Freund von diesen kleinen, handlichen und unsagbar praktischen Helferlein mit Klinge. Nun muss es aber keinesfalls immer ein Messer oder Tool von Victorinox, Leatherman, Laguiole oder sonst einem edlen Hersteller sein. Manchmal, zum Beispiel bei langen Spaziergängen, tut´s auch einfach mal ein gutes und dennoch kostengünstiges Opinel. Ein einfaches Messer...ohne Schnickschnack...doch mit Kultstatus!

Mein Exemplar ist ein Opinel n°7, hat, anders als das Basismodell, einen Eichenholzgriff und eine 8 cm-Klinge. Besonders wichtig ist der bei diesen Messern (abgesehen von den Modellen n°5 und kleiner) immer anzutreffende Sicherungsring, der verhindert, dass die Klinge versehentlich ein- oder ausklappt...



Ich habe mal Wikipedia bemüht, um einige Informationen zu dem Messer bzw. zu dessen Herstellern zusammenzutragen...Den vollständigen Eintrag findet Ihr unter vorgenanntem Link...

Das Messer wird im französischen Savoyen hergestellt und wurde ursprünglich für die Landarbeit entwickelt. 1890 entwarf der damals achtzehnjährige Joseph Opinel dieses einfache, robuste Klappmesser. In seinem Herkunftsland gilt Opinel als Klassiker der Alltagskultur. Die Firma ist bis heute im Familienbesitz und betreibt auch ein eigenes Opinel-Museum in Saint-Jean-de-Maurienne. Pro Jahr werden etwa vier bis fünf Millionen (!) der Klappmesser für den weltweiten Vertrieb hergestellt. Die Bezeichnung Opinel wurde sogar in den allgemeinen Sprachgebrauch übernommen und wird beispielsweise in deutsch-französichen Wörterbüchern mit "das Klappmesser" übersetzt...

In seiner Konstruktion ist das Messer extrem einfach gehalten. Es besteht in der Regel aus lediglich fünf Bauteilen, nämlich einer Klinge, einem hölzernen Griff, einem Drehzapfen zum Klappen der Klinge, einer Blechmanschette am vorderen Ende des Griffs sowie einem Sicherungsring.

Es gibt mittlerweile viele verschiedene Modelle, einige davon nur zu Sammlerzwecken ohne praktischen Nutzen. Das in den USA als "French Knife" bekannte Standardmodell hat es jedoch sogar in das Museum of Modern Art in New York City geschafft. Insofern handelt es sich auch bei diesem unscheinbaren kleinen Taschenmesser um ein echtes Stück herausragenden Designs...

Ich habe jedenfalls Spaß mit meinem Opinel. Sei es in unserem Garten, auf Mini-Trekking-Touren durch die heimischen Wälder oder sogar in Küche und Haushalt...das Opinel leistet hervorragende Dienste! Und das wirklich zu einem nahezu unschlagbaren Preis...(...uaaaahhhh...hört sich ja fast ein an wie ein Werbetext...sollte es aber nicht sein...)...

Viele Grüße!
Jochen

Donnerstag, 30. Mai 2013

Ein Wein: 2011 Riesling Trocken, Weingut Hubertus Reis, Briedel, Mosel

Dieser Wein stammt von Hubertus Reis, einem von mir insbesondere für leichte und sommerliche Moselrieslinge geschätzten Weingut. Er sollte, zumindest nominell, zur Klasse der einfachen, trinkigen und leichten "Picknick-Rieslinge" gehören...

2011
Riesling Trocken
Weingut Hubertus Reis
Briedel, Mosel

Der Wein hat eine helle, strohgoldene Farbe. In der Nase sind Aromen von Birnen, Quitten sowie eine leichte Mineralität wahrnehmbar. Nicht sehr ausdrucksstark...leicht und...hm..."spaßig" eben...auch wenn das keinesfalls professionell klingt. Im Mund findet sich eine recht diffuse Frucht. Einzelne Aromen sind nur schwer auszumachen...gelbe Äpfel, Birnen vielleicht ein wenig...Der Wein hat eine kräftige Säure und einen mittleren Abgang. 

Ein Wein ohne großen Anspruch, jedoch auf alle Fälle besser, als das was man so von TV-Werbung als Sommerein präsentiert bekommt...Dieser Wein ist "handwerklich", einfach, trinkig, spaßig und an warmen Sommertagen, DIE NUN HOFFENTLICH ENDLICH BALD AUCH BEI UNS AUFTAUCHEN, ein Genuss, der lediglich knapp 4,00 Euro kostet...

79+ JMP

Viele Grüße!
Jochen

Montag, 20. Mai 2013

Impressionen aus unserem Garten...

Letzte Woche war Einiges im Garten zu tun...Rasen mähen, Unkraut jäten und so weiter und so fort...Ich habe dann auch mal ein paar Bilder von der gerade in Schwung kommenden Natur gemacht...
































Viele Grüße!
Jochen

Donnerstag, 2. Mai 2013

Bacon Bomb im Smoker

Feiertag...erträgliches Wetter...und somit die Chance, sich nochmal einem Smoker-Projekt zu widmen...Die Wahl fiel auf eine Bacon Bomb (...also ein Hackbraten mit Füllung...;-)). Als Orientierung diente das Rezept, dass sich in der Datenbank des Grillsportvereins findet.
 
Und so gings los...Erstmal die wichtigsten Zutaten bereitstellen...
 

Danach habe ich das Bacon-Netz gebastelt...Wider erwarten ging das dann doch recht einfach...Allerdings würde ich das nächste mal festeren bzw. einen Tick dickeren Bacon verwenden. Das Netz erwies sich beim Zusammenrollen als nur eingeschränkt stabil...


Anschließend das Hackfleisch gemäß Rezept mit den anderen Zutaten mischen und auf das Bacon-Netz packen...:-)...ES nimmt langsam Form an...


...Füllung drauf...mit gaaanz viel Käse...in diesem Fall nur Gouda...Laut Rezept soll auch Cheddar rein...


Mit Untersützung meiner Göttergattin wurde dann ein gerollter Hackbraten geformt und zunächst in der Folie belassen. Ich habe die Bomb noch für ca. 30 Minuten in den Froster gepackt, damit sie "stabiler" wird und sich nicht beim aufs-Rost-legen in ihre Bestandteile auflöst...


Smoker heiß genug...rein da mit der Bomb...


Hier war ungefähr Halbzeit...Die Temperatur in der Garkammer lag bei 138 Grad, die Kerntemperatur betrug zu diesem Zeitpunkt 35 Grad. Ich habe versucht, die Temperatur in der Garkammer immer zwichen 140 und 160 Grad zu halten...Das funktionierte auch relativ gut. Bei meinem Smoker muss man halt gelegentlich die Temperatur über die Luftzufuhr nachregeln, da er, aufgrund einer Materialstärke von "nur" 3,5 mm Stahl nicht ganz so stabil und gleichmäßig läuft. Aber ansonsten macht das Ding echt Spaß!!!


Zuerst dachte ich, dass die Bacon Bomb ca. vier Stunden brauchen würde, um gar zu werden. Als Ziel-Kerntemperatur sollten 76 Grad genügen. Ich hatte die Befürchtung, dass das Hack zu trocken werden würde, sollte ich den Braten länger im Smoker lassen...Aber scheinbar hatte ich das Fleisch von einer Renn-Sau erwischt...nach drei Stunden war die Zieltemperatur erreicht und das Teil musste runter...


Zum Abschluss noch ein Bild vom Anschnitt...


Verdammt...Tellerbild vergessen... :-/

Fazit: Die Bacon Bomb ist ein sehr einfaches und schmackhaftes Gericht, dass sich ohne großen Aufwand zubereiten lässt. Das Fleisch war wirklich recht saftig...gut...irgendwie auch kein Wunder bei der Füllung...:-) Allerdings würde ich das nächste mal den Zucker in der Gewürzmischung, die zum Würzen des Hacks benutzt wurde, deutlich reduzieren. Für meinen Geschmack war das ganze ein wenig zu süßlich...wobei die Gäste gar nicht dieser Meinung waren.

Wie gesagt: Nachmachen...tolles Ding... :-)

Viele Grüße!
Jochen