Dieses Blog durchsuchen

Freitag, 1. Dezember 2017

Was vom Grill: Double-Cheese-Bacon-Fatty im Blätterteigmantel

Dieses Rezept stammt aus einem Youtube-Video, dass ich mir vor einigen Tage angeschaut habe. Mir war sofort klar, dass ich diesen Fatty...oder Hackbraten...oder wie man das Ding auch nennen mag... nachgrillen muss (auch wenn´s im Video im Backofen zubereitet wurde)...Hier seht Ihr die Zutaten:



Im Originalrezept wurde Pizzateig verwendet...Ich fand Blätterteig aber passender...

Zunächst habe ich den Bacon in der Pfanne leicht angeknuspert...Bitte nicht komplett auslassen...



Von einem Block jungem Gouda habe ich mal drei Riegel abgeschnitten...wie sich herausstellte, reichten zwei völlig aus...Der andere diente dann als "Wegzehrung"...



Die beiden Blätterteige habe ich mit ein wenig Eigelb aneinander "geklebt" und anschließend mit Cheddar-Käse belegt.



Auf den Cheddar kam dann der angeknusperte Bacon...



Das Hackfleisch habe ich mit Pfeffer, Salz und Paprika edelsüß gewürzt und anschließend die Zwiebeln, die Cornichons und die Petersilie gehackt und ebenfalls untergemischt...ganz schöner Brummer....



In der Mitte des "Hackbratens" habe ich mit der Handkante eine Mulde geformt und zwei der Gouda-Riegel hineingelegt. Anschließend wurde die Mulde durch Zusammendrücken des Fleischs geschlossen.



Mir kam noch die Idee, das Fleisch mit einer BBQ-Sauce zu bepinseln...gedacht...getan...Hier habe ich eine Sauce mit einem recht kräftigen Raucharoma verwendet...



So sah das Ding dann aus...



Das "Einpacken" des Fleischs stellt sich als ein wenig kniffelig heraus...schließlich gelang es mir dann aber doch...In Ermangelung von Sesam, der im Originalrezept verwendet wurde, streute ich einfach ein paar Haferflocken auf den Teig...und verfrachtete das Ganze in die Edelstahlform.



Im Grill kam zum ersten mal mein Amarillo-Smokereinsatz, eine Billigvariante des Slow ´n Sear aus den USA, zum Einsatz. Ich hatte gelesen, dass es Sinn macht, Blätterteig in einem feuchten Klima zu backen...Also optimales Einsatzgebiet für den Einsatz mit seinem Wasserreservoir...



Also ab mit dem Fatty in den indirekten Bereich des Grills...Thermometer rein...und warten... :-)



Hier ein, zugegeben schlechtes Bild vom Ergebnis...Ein echtes Anschnittbild war mir nicht möglich, da ich den saftigen Fatty nicht aus der Form heben und ggf. beschädigen wollte...



Alles in Allem war es ein super leckeres Gericht...und es hat Riesenspaß gemacht, es zuzubereiten! Lieder habe ich mich wider besseren Wissens dazu hinreißen lassen, dass Fleisch bis zu einer Kerntemperatur von 73 Grad auf dem Grill zu lassen...Das war dämlich...So wurde das Fleisch ein wenig trocken. Also Memo an mich: 65 bis 68 Grad sollten es maximal bei Hackfleisch sein...

Trotzdem hat es sehr gut geschmeckt...Das Rezept ist eine echte NACHMACHEMPFEHLUNG!

Viele Grüße!
Jochen