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Mittwoch, 3. Juli 2013

Mein Opinel n°7...

Nach ewiger Zeit endlich nochmal ein Post...Irgendwie fehlte mir in den letzten Wochen...nein...nicht die Inspiration...vielmehr die Zeit, etwas für diesen Blog zu verfassen...Nun gut...

Ich geb´s ja gerne zu: Wie auch schon im Post zu meinem Schweizer Taschenmesser geschrieben, bin ich ein großer Freund von diesen kleinen, handlichen und unsagbar praktischen Helferlein mit Klinge. Nun muss es aber keinesfalls immer ein Messer oder Tool von Victorinox, Leatherman, Laguiole oder sonst einem edlen Hersteller sein. Manchmal, zum Beispiel bei langen Spaziergängen, tut´s auch einfach mal ein gutes und dennoch kostengünstiges Opinel. Ein einfaches Messer...ohne Schnickschnack...doch mit Kultstatus!

Mein Exemplar ist ein Opinel n°7, hat, anders als das Basismodell, einen Eichenholzgriff und eine 8 cm-Klinge. Besonders wichtig ist der bei diesen Messern (abgesehen von den Modellen n°5 und kleiner) immer anzutreffende Sicherungsring, der verhindert, dass die Klinge versehentlich ein- oder ausklappt...



Ich habe mal Wikipedia bemüht, um einige Informationen zu dem Messer bzw. zu dessen Herstellern zusammenzutragen...Den vollständigen Eintrag findet Ihr unter vorgenanntem Link...

Das Messer wird im französischen Savoyen hergestellt und wurde ursprünglich für die Landarbeit entwickelt. 1890 entwarf der damals achtzehnjährige Joseph Opinel dieses einfache, robuste Klappmesser. In seinem Herkunftsland gilt Opinel als Klassiker der Alltagskultur. Die Firma ist bis heute im Familienbesitz und betreibt auch ein eigenes Opinel-Museum in Saint-Jean-de-Maurienne. Pro Jahr werden etwa vier bis fünf Millionen (!) der Klappmesser für den weltweiten Vertrieb hergestellt. Die Bezeichnung Opinel wurde sogar in den allgemeinen Sprachgebrauch übernommen und wird beispielsweise in deutsch-französichen Wörterbüchern mit "das Klappmesser" übersetzt...

In seiner Konstruktion ist das Messer extrem einfach gehalten. Es besteht in der Regel aus lediglich fünf Bauteilen, nämlich einer Klinge, einem hölzernen Griff, einem Drehzapfen zum Klappen der Klinge, einer Blechmanschette am vorderen Ende des Griffs sowie einem Sicherungsring.

Es gibt mittlerweile viele verschiedene Modelle, einige davon nur zu Sammlerzwecken ohne praktischen Nutzen. Das in den USA als "French Knife" bekannte Standardmodell hat es jedoch sogar in das Museum of Modern Art in New York City geschafft. Insofern handelt es sich auch bei diesem unscheinbaren kleinen Taschenmesser um ein echtes Stück herausragenden Designs...

Ich habe jedenfalls Spaß mit meinem Opinel. Sei es in unserem Garten, auf Mini-Trekking-Touren durch die heimischen Wälder oder sogar in Küche und Haushalt...das Opinel leistet hervorragende Dienste! Und das wirklich zu einem nahezu unschlagbaren Preis...(...uaaaahhhh...hört sich ja fast ein an wie ein Werbetext...sollte es aber nicht sein...)...

Viele Grüße!
Jochen